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Freitag, 7. März 2014

Muss denn "Lecker" immer Sünde sein?!

Süsse Rohkost Torte
(Roh, ohne Kristall-Zucker, Vegan)


Zutaten

Boden:
100g Mandeln, 
50g Haselnüsse, 
7 grosse Datteln ohne Stein, 
1-2EL Agavendicksaft 
alles mixen, gleichmässig in einer Springform (18cm) verteilen und fest andrücken

Kakaocreme:
100g Cashewkerne, 
1EL Sesammus, 
1EL Kakao, 
1TL Pollen, 
2EL Agavendicksaft 
alles mixen auf dem Boden verteilen

Süsse Creme:
1-2Bananen (je nach Grösse),
Vanillemark ausgeschabt,
Zimt,
3EL Mandelmus
alles mixen und auf der Kakaomasse verteilen und in den Kühlschrank stellen

Kakao-Guss:
2EL Kokosfett schmelzen,
1EL Mandelmus,
1EL Kakao,
1EL Agavendicksaft
zu einer Creme rühren und rasch auf der kühlen Rohkost-Torte verteilen und wieder für ca. 1h in den Kühlschrank (oder kurz in den Tiefkühler)

Sonntag, 23. Februar 2014

♥︎ Was macht uns aus? ♥︎



“Jeder Mensch aber ist nicht nur er selber,
er ist auch der einmalige, ganz besondere Punkt,
wo die Erscheinungen der Welt sich kreuzen,
nur einmal so und nie wieder.
Darum ist jedes Menschen Geschichte wichtig,
ewig, göttlich, darum ist jeder Mensch,
solange er irgend lebt
und den Willen der Natur erfüllt,
wunderbar und jeder Aufmerksamkeit würdig.
Wir können einander verstehen;
aber deuten kann jeder nur sich selbst.”

~ Hermann Hesse


“Ich werde die Frau, die ich werden wollte,
grau an den Schläfen,
mit weichem Körper, glücklich,
vom Leben aufgerissen,
mit einem Lachen, das Bitteres kennt,
aber, danach wurde es besser,
wissend: sie ist eine Überlebenskünstlerin –
dass sie es, was immer auch kommt,
es überstehen wird.
Ich werde ein tief
verwittertes Behältnis.

Ich werde die Frau, nach der ich mich gesehnt habe,
die mütterlich Liebende
mit starken und zärtlichen Armen,
die wachsende Tochter,
deren Erröten überrascht.
Ich werde die Vollmonde
und die Sonnenaufgänge.

Ich entdecke diese
Frau, die ich sein wollte,
die weiß, dass sie begreifen wird,
die weiß, dass sie genug ist,
weiß, wohin sie geht,
und mit Leidenschaft reist.

Die sich erinnert, dass sie kostbar ist,
aber weiß, dass sie keine Mangelware ist,
die weiß, dass sie viel ist,
viel zu geben hat.”

~ Jayne Relaford Brown

Samstag, 22. Februar 2014

Schoggi-Kirschen-z`Vieri


Zutaten:
350 g Dinkelmehl hell
1/2 TL Salz
2 Ei
100 g Vollrohrzucker
1TL Natron
Vanille ausgeschabt 
70 ml Sonnenblumenöl
250 ml Buttermilch oder saure Rohmilch 
60 g gehackte & geröstete Mandeln 
50 g Haferflocken 
100g Schokolade gehackt
 200 g Kirschen entsteint (TK)
alles zu einem Teig verarbeiten, Kirschen und Schokolade dazugeben, in Förmchen geben und bei 190°C ca. 18min. backen (Stäbchenprobe)

Donnerstag, 13. Februar 2014

Am 14. Februar ist nicht nur Valentinstag, sondern vor allem der Tag gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen


"Der erste Friede, der wichtigste, er ist der, welcher in die Seelen der Menschen einzieht, wenn sie ihre Verwandschaft, ihr Einssein mit dem Universum begreifen und inne werden, dass im Mittelpunkt der Welt das große Geheimnis wohnt, und dass diese Mitte tatsächlich überall ist. Sie ist in jedem von uns. Dies ist der wirkliche Friede, alle anderen sind lediglich Spiegelungen davon. Der zweite Friede ist der, welcher zwischen Einzelnen geschlossen wird. Und der dritte ist der zwischen Völkern. Doch vor allem sollt ihr verstehen, dass es nie Frieden geben kann, solange nicht der erste Friede vorhanden ist, welcher, wie ich schon so oft sagte, innerhalb der Menschenseelen wohnt!"
-Osho

Nur eine Gesellschaft ohne Gewalt ist eine gerechte Gesellschaft, hierzu ist es aber auch von Nöten uns >>selbst<< keine Gewalt an-zu-tun, uns selbst anzunehmen wie wir sind.


Es scheint auch noch heut im Jahre 2014 die Frau das schwächere Geschlecht zu sein.

Dabei beherbergt jede Frau eine immense Weibliche Kraft und Stärke, welche zum Teil über die männliche hinausgeht.

Wir Frauen sind anders als Männer, das ist klar, doch im Grunde sind wir all Eins - wir entspringen der selben schöpferischen Quelle.

Unser Wert ist gleich. (!!)

Viele Frauen jedoch erleben es anders, sei es hier oder auch anderswo auf dieser Erde...
In vielen Ländern ist ein Mädchen zu bekommen eine Katastrophe und es wird nichts unversucht gelassen es zu verhindern.
Von Menschenhandel sind vor allem Frauen betroffen und dieser passiert auch hier mitten unter uns!
Es gibt Frauen-feindliche Werbung, Filme...
Frauen-feindliches Verhalten in der Gesellschaft, wie auch in den einzelnen Firmen.
Auch Mutterschaft wird heut noch immer nicht überall auf dieser Erde als etwas kostbares und unbezahlbares anerkannt. Welche die Voraussetzung für ein gesundes und (selbst)sicheres Leben beim Kinde schafft, in einer Intensität, welche von den besten Professoren der Welt nicht mehr "aufgeholt" werden kann. - Das Urvertrauen in die Welt kann nicht über Wissen vermittelt werden.

Wir müssen nicht die Männer hassen oder zur eisernen Feministin werden, um auf Missstände aufmerksam zu machen. Auch wenn es deutlich mehr männliche "Täter" zu geben scheint.

Wir Frauen & Mädchen sind eigenständige, wertvolle, besondere Lebewesen und wir selbst dürfen dies erkennen und leben und dies auch genau so auch in aller Welt vertreten.


Wir kommen aber nicht umhin, es erst "im Kleinen" anzugehen, es an uns selbst zu erkennen

& zu leben.
Unseren Töchtern, Müttern und Grossmüttern auch Freundinnen und Schwestern zu vermitteln.

Wir selbst sind ein grosser Teil dessen und dieser Verantwortung müssen wir uns alle einmal stellen.


Warum erziehen wir Frauen unsere Töchter zu kleinen Püppchen und staunen dann, dass sie ab der Pubertät wie lebensechte Barbie-Püppchen herumlaufen, geschminkt, gestylt mit der Handtasche zur Schule, Hauptsache schön und schlank und sexy (sei es, wenn nötig auch durch Hungern, Diäten oder gar Magersucht etc.)...

Es bleiben viele Weibliche Seiten im Schatten, Mütterlichkeit wird oft sogar total abgewertet, hingegen die weibliche Verführungskraft wird überall zum Teil pornographisch zur Schau gestellt und auch "verstellt" in ihrer Wertigkeit und Ganzheit.

Wie sollen Jungen heut lernen was Frauen ausmacht, wie sollen sie zu reifen Männern heranwachsen?

Wie sollen Mädchen ihr ganzes Weibliches-Potenzial erkennen und es leben und zum individuellen Ausdruck bringen?

Denn nicht nur die Familie hat einen Erziehungsauftrag und die Verantwortung, auch die Gesellschaft!!!
Ja, Eltern schenken die Gene. Sie legen auch Glaubensfundamente, vermitteln viele Werte und eine Lebenshaltung. Das ist eine ungeheuer große Verantwortung. Eine enorme Leistung. Auch eine wunderbare Aufgabe. Ja, manches Mal denken wir heute, wir müssen Eltern auch darauf hinweisen, dass die Erziehungsleistung auch eine Pflicht ist, wenn wir Kinder bekommen.


 "Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen."

(Afrikanisches Sprichwort)

Wenn nun aber diese Gesellschaft diese Verantwortung nicht sieht müssen die Einzelnen sich stark machen und darauf hinweisen, was bisher verborgen hinter den glänzenden Fassaden liegt und was ins Leben, ja ans Licht kommen muss, für eine gesunde Zukunft der Erde, der Menschen, der Kinder -Mädchen -wie Jungen!

Es muss etwas ins Bewusstsein kommen, was nur unbewusst um uns herum geschieht.

Hier sind Wir gefragt -Jede(r) Einzelne.


Ich wünsche mir, uns und Euch allen da draussen, dass wir zusammen im Beziehungs-Netz des Lebens dafür einstehen.


Es gibt viele Werkzeuge für diesen Weg...

Pinkstinks 
Pinkstinks ist eine Kampagne gegen Produkte, Werbeinhalte und Marketingstrategien, die Mädchen eine limitierende Geschlechterrolle zuweisen. Diese „Pinkifizierung“ trifft Mädchen und Jungen gleichermaßen, und Pinkstinks möchte diesem Trend entgegenwirken. Wir werben für ein kritisches Medienbewusstsein, Selbstachtung, ein positives Körperbild und alternative weibliche Rollenbilder für Kinder.

Gehen Sie gegen frauenfeindliche Werbung vor!


Männer für Morgen

Setze Zeichen: Tanze mit für mehr Gerechtigkeit für Frauen 
In ganz Deutschland und Österreich und auch der Schweiz... finden morgen so genannte Flashmobs statt.

Diesen Freitag erheben sich Frauen und Männer aus mehr als 184 Ländern. Sie kommen zusammen als eine globale Bewegung um Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden und die Straflosigkeit von Tätern anzuprangern. Wir erheben uns in globaler Solidarität mit den Opfern und Überlebenden. Macht mit, setzt ein Zeichen und kommt am Freitag an einen unserer Tanzflashmobs in Berlin, NürnbergBern, Zürich oder Lugano.... !

Wieso sollten wir alle wegschauen? 


"Wir sind verbunden, als Frauen. Es ist wie ein Spinnennetz. 

Wenn ein Teil davon vibriert, wenn es Ärger gibt, 
wir alle wissen es, aber die meiste Zeit sind wir einfach in zu viel Angst, 
oder zu egoistisch, oder zu unsicher um zu helfen. 
Aber wenn wir uns nicht gegenseitig helfen, wer dann? "
(Sarah Addison Allen)


Wie siehst Du das?


Was bist Du bereit zu tun? 


http://www.onebillionrising.org


https://www.youtube.com/watch?v=U1yvZmkBJgc


Jede(r) gehört vor Allem sich selbst!!


Freitag, 7. Februar 2014

Rosenfilz


Rose, wie bist du reizend und mild!
Du bist der Unschuld liebliches Bild.
Rose, du trinkest himmlischen Tau,
schmückest den Busen, Garten und Au.
Du, die zur Gabe ich mir erkor,
lächelst aus Dornen freundlich hervor.
Sendest noch sterbend Düfte uns zu
Rose, du Holde!
Leben und sterben will ich wie du.

(Johann Jakob Ihle 1702 - 1774)


 Es gibt Augenblicke, in denen eine Rose wichtiger ist als ein Stück Brot.
Rainer Maria Rilke




Blumen sind das Lächeln der Erde.
Earth laughs in flowers.
(Ralph Waldo Emerson 1803 - 1882)

Düfte sind die Gefühle der Blumen.
(Heinrich Heine)

Die Rose hat Dornen nur für jene, die sie berühren wollen.
Aus China

Blumen sind die Liebesgedanken der Natur.
(Bettina von Arnim (1785 - 1859), deutsche Schriftstellerin, eigentlich Anna Elisabeth von Arnim, Schwester des Philosophen Clemens Brentano)

Sonntag, 19. Januar 2014

Dinkel-Tübeli



Zutaten:
  • 500 g Dinkelmehl hell
  • 10 g  Hefe (frisch)
  • 2,5dl Milch (lauwarm)
  • 3TL Salz
  • 60g Butter
  • 1 EL Honig

Hefe mit Milch, 1EL Mehl verrühren 1/2h ruhen lassen
alles bis auf die Butter verkneten, zuletzt die Butter dazu 
zu einem feinen und glatten Teig verkneten
über Nacht im Kühlschrank aufgehen lassen
Teig teilen, kneten, rollen & Tübeli formen 
1h aufgehen lassen, mit Ei oder Rahm bestreichen
bei 180-200°C ca. 15-20min. backen

Dienstag, 7. Januar 2014

Apfeltasche



Vom kleinsten Grashalm bis zum größten Stern, jeder wird gebraucht, auf gleiche Weise gebraucht. In der Existenz gibt es keine Hierarchie. Der Grashalm und der Stern sind nicht verschieden, sie sind gleich. Die Existenz unterstützt sie beide gleichermaßen. Sie unterscheidet nicht. Sünder und Heilige behandelt sie gleich. Die Sonne scheint für alle, die Blumen blühen für alle, die Vögel singen für alle. Sie ist unser Zuhause!

Wenn man nicht glücklich ist, kann man das nicht fühlen. Darum ist mein ganzes Bemühen, euch zu helfen, fröhlich, glückselig zu sein, zu singen und zu tanzen, alle Möglichkeiten zu schaffen, damit ihr entspannen könnt, damit ihr aus eurer konditionierten Traurigkeit, eurer Ernsthaftigkeit herauskommen könnt, damit ihr wieder Kinder sein könnt, die am Meeresstrand entlang laufen und Muscheln, farbige Steine sammeln, die hinter Schmetterlingen her rennen, die mit großem Staunen und mit Ehrfurcht wilde Blumen sammeln.
(Osho)



Samstag, 21. Dezember 2013

Zartes aus Kinderhänden


Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.
(Philip Rosenthal)


Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel braucht.
(Peter Rosegger)



GEHE DEINEN WEG UND TANZE
"Menschen sind Feiglinge, kümmer dich nicht um sie. Gehe auf deinem Weg weiter, gehe deinen Weg und tanze. Vergiss nur eine Sache nicht: Was auch immer sich gut anfühlt, ist gut, was auch immer sich schön anfühlt, ist schön, und was auch immer dich froh, vergnügt, freudig macht, ist die Wahrheit. mach dies zu deinem einzigen Maßstab.
Kümmere dich nicht um die Meinung anderer. Mach dies zu deinem einzigen Kriterium: Was immer dich glücklich macht, ist ganz bestimmt wahr. Ananda – Glückseligkeit – ist der einzige Maßstab für die Wahrheit."
#Osho



Samstag, 7. Dezember 2013

☆ Weihnachts-Keks-Lollies ☆



Zutaten:
  • 1 Bio Zitrone (Schale gerieben, nach Wunsch auch Wintergewürze)
  • 250 g  Butter (weiche, zu Spitzen schlagen)
  • 250 g Vollrohrzucker (zu Puderzucker mixen) 
  • 1 Ei
  • 1Prise Salz 
  • 500 g Dinkelmehl hell  

Benötigt werden noch: Stäbchen für die Stiele, etwas Konfitüre für die Deko geschmolzene Schokolade, oder Zuckerglasur (Puderzucker & Saft oder Wasser mit Lebensmittelfarbe)...

Alles zu einem Teig kneten und mind. 30 Minuten kühl stellen,
0,5cm dick auswallen, ausstechen und mit einem Stäbchen und etwas Konfi bestücken und dann mit dem gleichen "Deckelchen" bedecken, leicht andrücken,
15min. kühlstellen, dann bei 170°C Umluft 10-15min. backen
Anschliessend nach Wunsch verzieren

Sonntag, 10. November 2013

♥Arbeitsengelchen♥

"Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit. 
Und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe."
Khalil Gibran

"Wenn du liebst was du tust,wirst du nie wieder arbeiten"
- KONFUZIUS 


"Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe. 
Und wenn ihr nicht mit Liebe, sondern nur mit Unlust arbeiten könnt, dann ist es besser, eure Arbeit zu verlassen und euch ans Tor des Tempels zu setzen, um Almosen zu erbitten von denen, die mit Freude arbeiten."
Khalil Gibran

"Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. 
Liebe, als wenn du heute sterben müsstest."
Lucius Annaeus Seneca

So lasst uns alle zu Künstlern werden... ;)
"Der, der mit seinen Händen arbeitet, ist ein Arbeiter. 
Der, der mit seinen Händen und mit seinem Kopf arbeitet, ist ein Handwerker. 
Der, der mit seinen Händen, seinem Kopf und seinem Herzen arbeitet, ist ein Künstler."
Franz von Assisi

Donnerstag, 31. Oktober 2013

★HALLOWEEN★

WAS IST DAS ÜBERHAUPT?!

Das Wort Halloween, in älterer Schreibweise Hallowe’en, ist eine Kontraktion von All Hallows’ Eve, benennt den "Tag vor Allerheiligen” (wie auch bei Heiligabend, englisch Christmas Eve). Der Bezug von Halloween zum Totenreich ergibt sich aus dem Fest Allerheiligen und dem darauf folgenden Gedächtnis Allerseelen, an dem die Katholiken ihrer Verstorbenen gedenken. Laut Encyclopædia Britannica stammt Halloween aus alten keltischen Bräuchen. 
All Hallows’ Eve benennt die Volksbräuche am Abend und in der Nacht vor dem Hochfest Allerheiligen, vom 31. Oktober auf den 1. November. Dieses Brauchtum war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet. Die irischen Einwanderer in den USA pflegten ihre Bräuche in Erinnerung an die Heimat und bauten sie aus.
Seit den 1990er Jahren verbreiten sich Bräuche des Halloween in seiner US-amerikanischen Ausprägung von Frankreich und dem süddeutschen Sprachraum aus auch im kontinentalen Europa. Dabei gibt es deutliche regionale Unterschiede. So wurden insbesondere im deutschsprachigen Raum heimatliche Bräuche wie das Rübengeistern in das kommerziell erfolgreiche Umfeld Halloween adaptiert, genauso nahmen traditionelle Kürbisanbaugebiete wie die Steiermark oder der Spreewald Halloween schnell auf. -QUELLE

Samhain („Vereinigung“), auch Samuin oder Samain , ist zusammen mit Imbolc (1. Februar), Beltane (1. Mai) und Lughnasadh (1. August) eines der vier großen irisch/keltischen Feste. Samhain wurde beginnend am Vorabend in der Nacht zum 1. November und an diesem Tage gefeiert. Er wurde früher, wie der Monat samoni im Kalender von Coligny, als Beginn des keltischen Jahres gesehen. In den irischen Rechtstexten wird allerdings Beltane als Jahresanfang genannt. In Wales wurde das Fest Nos Calan gaeaf (Nacht des Winteranfangs) genannt und war eine der teir nos ysprydnos („die drei Geisternächte“). Im Neuirischen heißt das Fest Oidhche Shamhna, und im Englischen Hallowe'en.
Wie bei allen vier Festen wurde angenommen, dass auch zu Samhain die Menschen einen Zugang zu den Wesen der Anderen Welt haben. -QUELLE


Samhain bildet den dunklen Pol des Jahres und steht somit Beltane, dem hellen Pol, gegenüber. Im Zentrum des Festes steht die Thematik des Todes. An diesem Tag sterben Helden und Götter, epische Schlachten und viele wichtige Ereignisse der Mythologie finden statt und machen aus Samhain ein Fest des „Resümee”. Hierbei werden viele Verträge mit der Anderswelt geschlossen oder wieder aufgelöst, so dass das Übernatürliche in diese Welt eindringt beziehungsweise die Schleier zwischen den beiden Welten besonders dünn sind.[5] Dieser Hintergrund macht die Samhain-Nacht zu einer „Begegnung zwischen Lebenden und Toten“ und lässt somit auch Rückschlüsse auf moderne Halloween-Riten zu. Ebenso gehen manche Autoren davon aus, dass Brauchtümer der damaligen Zeit auf das jüngere Allerheiligen übertragen wurde.

Samhain war das keltische Silvester

Für die Kelten ist das Jahr wie ein großer Tag mit Morgen, Mittag (=Sommersonnwende), Abend und Nacht (=Wintersonnwende).
Samhain ist der Beginn der sogenannten "Jahresnacht". 
Die Kelten hatten nur zwei Jahreshälften, das Sommer-Halbjahr = der Jahrestag, und das Winter-Halbjahr = die Jahresnacht.
Und Samahin war das Silvester der Kelten!
Es war die Nacht, die den Übergang vom alten ins neue Jahr symbolisierte. Und genau diese Nacht stellt wieder so einen freien Raum dar zwischen dem Alten und dem Neuen.
In solchen Zwischenräumen ist alles möglich. Die Wände zwischen den Welten werden besonders dünn oder lösen sich auch auf.
Diese Übergänge von einem Zwischenraum zum anderen gleichen einem Niemandsland, wo weder Ordnung noch Gesetz herrschen. Man könnte sie auch als "wirbelndes Chaos" bezeichnen, in denen die Jenseitigen die Menschenwelt besuchen und andererseits die Menschen mit Hilfe von Rausch, Trance oder Ekstase leichter mit der sogenannten "Anderswelt" verkehren können.

Tod des Jahreskreiskönigs

Mythologisch gesehen bezeichnete Samhain auch den Zeitpunkt, wo der Jahreskreiskönig (=Sonne) stirbt.
Der "Jäger" erlegt den Sonnenhirsch, raubt dessen Gattin, die Vegetationsgöttin, und verschleppt sie in die Unterwelt. Dort herrscht sie nun als Totengöttin (vgl. auch Demeter-Mythos)
Den Hellsichtigen erscheint sie als altes Weib.
Ein ganz berühmter Mythos ist König Artus, der von der alten Morgana, die in dem Fall die Morrigain verkörpert, mit der Totenbahre nach Avalon geschifft wird.
Der alte König stirbt und zur Wintersonnwende wird der neue König wiedergeboren.
So war das ganze Jahr eingebunden in einen großen Mythos.

Ahnen-Kult

Der Kontakt zu den Ahnen, die Durchlässigkeit zur Totenwelt, ist ein Kernthema von Samhain.
Man glaubte, daß die Toten an diesem Abend die Erlaubnis hätten, an den Ort ihres früheren Lebens zurückzukehren. 
Und da es sich aufgunddessen natürlich größtenteils um hochverehrte Ahnen handelte, standen die Lebenden dem Ereignis mit gemischten Gefühlen gegenüber: mit Achtung und mit Scheu.
Der Ahnenkult hatte einen ganz besonders hohen Stellenwert in allen alten Kulturen.
Die Verbindung zu den Ahnen, die hinter einem standen, war eine der größten Kraftquellen früherer Kulturen. Diese Kulturen erlebten sich nicht als getrennt von ihren verstorbenen Ahnen, sondern spürten ihre allgegenwärtige Präsenz im Leben. Sie baten sie um Rat und Beistand in allen wichtigen Angelegenheiten, sie verehrten sie und achteten sie. 
Und die Kraft und Hilfe, die von den Ahnen kam und auch noch heute kommen könnte, war unglaublich.
Und gerade in dieser Nacht schenkte man ihnen besondere Aufmerksamkeit in Form von einer Mahlzeit zum Beispiel, die man für sie bereitstellte.
  
Namensdeutung für "Samhain"

Für Samhain gibt es zwei Namensdeutungen.
Vordergründig bedeutet es einfach nur "Sommerende" (SAM-FIN).
In einem tieferen Sinne und zweiten Aspekt weist es auf Vermählung hin im Sinne von "Vereinigung".
Da der Herrscher für die Fruchtbarkeit des Landes direkt verantwortlich war, bedeutete seine Einsetzung vorrangig seine Vermählung mit der heiligen Erde des ihm anvertrauten Reiches.
Denn die eigentliche Königin des Landes, die Gestalterin des Geschickes des Landes, war die Große Erdmutter selber, die Personifizierung des Landes.
Durch die Vereinigung mit ihr erhielt der Herrscher (König, Fürst usw.) erst seine Weihe.
Die uralte Erdgöttin erwählte einen Jahreskönig als irdischen Gemahl, dessen Los es war, am Ende einer Regierungsperiode für das Wohl des Stammes sein Leben zu opfern, um seinem Nachfolger, dem jungen, starken König Platz zu machen.
Dieser "rituelle Königsmord" wurde vor Jahrtausenden tatsächlich ausgeübt und fand um die Zeit von Samhain statt, wo der neue König dann inthronisiert werden sollte.
Die Heilige Hochzeit, unter welcher ursprünglich wohl die Befruchtung der Erde durch die Sonne verstanden worden ist, damit neues Leben daraus erwächst, wurde in einem Analogieakt nachvollzogen, später immer mehr variiert und mit fortschreitender Zeit immer mehr abstrahiert.
-QUELLE

NUN DIES SOLLT AUSREICHEN FÜR EINEN kleinen EINBLICK IN DIE WURZELN DIESES BRAUCHES.

Wer in der heutigen Zeit des vernetzten Wissens sich nicht "einwenig" über die eigentlichen Ursprünge Gedanken macht und lieber blind einer für Konsumzwecke gebrauchten Idee folgt, der soll das tun. Dies hier ist mein Versuch an die Wurzeln zu erinnern und diese liegen verborgen unter den Süssigkeiten und Plunder, allein in der Idee den Ahnen ein Stück näher zu kommen, ohne sich dabei zu verlieren. Denn der Winter steht auch für die Zeit des Unbewussten, der Nacht oder gar des Todes. Wobei man von jeder Wertung ablassen sollte, denn ohne das eine -existiert auch das andere nicht. Alles ist wichtig.


Die letzte Botschaft des Meisters Lin Chi

"Der Tod sollte friedlich akzeptiert werden. Man sollte liebevoll ins Unbekannte treten und freudig seinen Freunden und der alten Welt Lebewohl sagen. Der Tod braucht keine Tragödie zu sein.
Eines Tages starb ein Zen Meister, Lin Chi. Tausende seiner Schüler hatten sich versammelt, um seinen letzten Worten zuzuhören, doch Lin Chi lag einfach nur auf dem Bett. Er war fröhlich, lächelte und sagte kein Wort. Jemand erinnerte ihn daran, dass er nichts sagte, obwohl er doch bald sterben würde. "Lin Chi, hast du vergessen, deine letzten Worte zu sprechen?"
"Wie wunderschön!"
Lin Chi sagte: "Hört einfach." Auf dem Dach rannten gerade zwei kreischende Eichhörnchen herum. Er sagte: "Wie wunderschön" und starb.
In diesem Moment, als er sagte "Hört einfach", gab es eine vollkommene Stille. Jeder dachte, er würde etwas Großartiges sagen, doch es waren nur die beiden Eichhörnchen zu hören, wie sie miteinander stritten und über das Dach rannten. Er lächelte und starb.

Alles ist wichtig
Doch er hatte seine letzte Botschaft mitgeteilt: Mache die Dinge nicht klein oder groß, trivial oder wichtig. Alles ist wichtig. In diesem Moment ist Lin Chi's Tod genauso wichtig, wie die zwei Eichhörnchen, die über das Dach rennen. Es gibt keinen Unterschied. Im Universum ist alles gleich. Das war seine ganze Lehre, dass es nichts gibt, was großartig ist und nichts, was klein ist. Es hängt von dir ab, was du daraus machst."

(Osho, Zitat - Auszug aus  Beyond Enlightenment #28)



Sonntag, 27. Oktober 2013

✮Friedensengelchen✮


Der erste Friede, der wichtigste, er ist der, welcher in die Seelen der Menschen einzieht, wenn sie ihre Verwandschaft, ihr Einssein mit dem Universum begreifen und inne werden, dass im Mittelpunkt der Welt das große Geheimnis wohnt, und dass diese Mitte tatsächlich überall ist. Sie ist in jedem von uns. Dies ist der wirkliche Friede, alle anderen sind lediglich Spiegelungen davon. Der zweite Friede ist der, welcher zwischen Einzelnen geschlossen wird. Und der dritte ist der zwischen Völkern. Doch vor allem sollt ihr verstehen, dass es nie Frieden geben kann, solange nicht der erste Friede vorhanden ist, welcher, wie ich schon so oft sagte, innerhalb der Menschenseelen wohnt!

(Hehaká Sapa, Ogallal-Sioux)


Friede ist nicht das Gegenteil von Krieg. Nicht der Zeitraum zwischen zwei Kriegen. 
Friede ist mehr. 
Friede ist das Gesetz menschlichen Lebens. 
Friede ist dann, wenn wir recht handeln und wenn zwischen jedem einzelnen Menschen und jedem Volk Gerechtigkeit herrscht.

(Indianisch, Weisheit der Mohawk)

Montag, 14. Oktober 2013

☀butterfly☀

Warum sieht ein Kind 
einen Schmetterling 
mit ganz anderen Augen? 
(Karl Talnop)

Ich habe geträumt, ich wäre ein Schmetterling. 
Ich flog am Flussufer und spürte die Sonne in den Flügeln. 
Dann wachte ich auf. 
Nun frage ich mich: bin ich ein Schmetterling, der träumt, ein Mensch zu sein oder bin ich ein Mensch, der träumte, ein Schmetterling zu sein. 
(Dschuang Dsi)


Genau in dem Moment, als die Raupe dachte, die Welt geht unter, wurde sie zum Schmetterling.
(Peter Benary)


"Wenn ich einem General geböte, 
nach der Art der Schmetterlinge 
von einer Blume zur anderen zu fliegen 
oder eine Tragödie zu schreiben 
oder sich in einen Seevogel zu verwandeln, 
und wenn dieser General den erhaltenen Befehl nicht ausführte, 
wer wäre dann im Unrecht, er oder ich?" 

"Sie wären es", sagte der kleine Prinz überzeugt. 

"Richtig. Man muss von jedem fordern was er leisten kann.", 
antwortete der König. 

aus "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry