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Sonntag, 31. März 2013

★ Planeten im Kochtopf ★ Samstag




(Die Samstagsspeise)

Vegi-Rezept: gefüllte Paprikaschoten


250g  Polenta/ Maisgrieß (z.Bsp.: von Rapunzel)
1L Wasser
(frische oder getrocknete Salatkräuter sowie Oregano für das Wasser)

4 Paprikaschoten
2-4 getrocknete Tomaten fein gehackt (evtl. über Nacht eingeweicht)
/ im Sommer frische, geschälte Tomaten verwenden
1 Zwiebel, klein geschnitten
1-2 Knoblauchzehen gepresst
100 gChampignons, geschnitten (je nach Laune)
200 ml Wasser
100 g Käse, gerieben
100 g saure Sahne
  Oregano, Thymian
  Olivenöl, für die Zwiebeln und die Auflaufform
  Salz und Pfeffer
   etwas Butter

Zwiebeln & Knoblauch mit Olivenöl glasig dünsten. 
Den Maisgrieß, getrocknete Tomaten und das Wasser mit Kräutern dazu unter ständigem rühren so lange köcheln, bis sich die Polenta vom Boden löst, leicht salzen.
Auflaufform mit Olivenöl ausstreichen. 
(Frische Tomaten nun klein würfeln und in die Form geben.)
 -Geschnittene Champignons dazu. Mit Oregano, Thymian, Salz und Pfeffer würzen. Paprikaschoten-Hälften mit der Polenta füllen, mit Butterflöckchen bedecken und in die Form stellen.
Nun bei 180° im Backofen 20 Minuten garen, saure Sahne dazugeben und die Schoten mit dem geriebenen Käse weitere 15-20 Minuten garen.

Guten Appetit!

Ghee -ein Lebenselexier nach alter indischer Tradition

Mit Butter gesund kochen?


Ghee (sprich Gii) - geklärte Butter - ist eigentlich reiner Butterschmalz, es wird oft in asiatischen Ländern zum Braten und Kochen genutzt, nach dem Ayurveda gibt es richtige "Ghee-Kuren" -welche den Körper von innen her von Fettlöslichen Giften reinigen sollen. 
Man benötigt für die Herstellung nicht viel -nur die Bio-Butter, Topf, Herd, ein sauberes Glas und ein sehr feines Sieb oder einen Tee- oder Kaffeefilter, um das Ghee zum Schluss abzuseihen. (Es wird durch Hitze ganz einfach die Molke und damit die Eiweiße und das Wasser von dem reinen Fett getrennt.) Der zarte Buttergeschmack bleibt dabei im Fett erhalten. Es lohnt sich wirklich dies einmal selbst zu machen -denn oft ist das Bratfett aus dem Geschäft oder auch sogar manches Ghee aus dem Reformhaus voll mit Zusatzstoffen- welche es wirklich nicht braucht (zu dem ist das oft so viel teurer, als eine wirklich gute (Bio-)Butter und wenn man etwas eigene Zeit investiert -was gar nicht lang dauert).
Man bewahrt das Ghee am Besten in einem Glas mit Deckel im Kühlschrank auf. Es ist von der Konsistenz etwa wie Kokosfett und hält sich auch so lange. 
& Ghee eignet sich wirklich super zum Braten!


Nun aber wie man Ghee ganz einfach selbst herstellt:

Man nehme einen Topf, Butter, erhitze sie mässig (bei mir Stufe 5 (von 9 -also nicht Volldampf bis die Butter uns um die Ohren spritzt und zischt) sobald sie aufköchelt, kann man schon die ersten Schaumablagerungen abschöpfen, (geht bei mir am Besten mit einem Esslöffel) und auf Stufe 2-3 herunterschalten nun noch etwa 15 Minuten so weiter köcheln (es verströmt jetzt ein sehr feines nussiges Aroma in der ganzen Küche, wenn Ihr es nicht zu stark erhitzt), wieder den Schaum abnehmen und dann alles durch das feine Sieb in das gewünschte Gefäss füllen (bitte bedenkt dabei, es wird wieder fest sobald es abkühlt -man sollte also auch mit einem Löffel später in das Gefäss hineinkommen).

Wie Ihr seht- es ist gar keine Hexerei, viel Spaß!


Ich persönlich brauche das Ghee für meine "Süssen-Gelüste" für mein Laddu...


"Laddu" heisst Kugel. Dieses Rezept ist ein typisches Rasayana (Der Sanskrit-Begriff Rasayana wird schon in der Charaka-Samhita  – dem ältesten und bedeutendsten Text des Ayurveda – verwendet und bedeutet wörtlich: „Der Pfad zu oder die Verwirklichung von einem optimalen Zustand der Gewebe“. Und analog lautet die klassische Definition: „Diejenigen Mittel und Maßnahmen, die zu einem optimalen Zustand vom Nährgewebe Rasa und den anderen Geweben führen, nennt man Rasayana.“ Die Rasayana-Wissenschaft zentriert sich also um den Funktions- und Nährzustand aller Gewebe, welche im Ayurveda als die materiellen Grundeinheiten des Körpers angesehen werden, aber auch geistige Funktionen tragen. Somit wäre eine gute Übersetzung von Rasayana: „Geweberegeneration“.
-Warum? Ich habe mir in diesem Frühjahr die Schokolade gestrichen -ich "liebe" Schokolade -vor allem "Milchschoggi" -jedoch habe ich beschlossen, es war mein Leben lang schon viel zu viel Schoggi (es reicht sicher für 9Leben) und so ist sie minimiert -also nur wenn unumgänglich... ;)
Es eignet sich als nahrhafte Nachspeise oder Zwischenverpflegung. Diese Süssspeise gibt es in verschiedensten Rezeptvariationen. Es lohnt sich, gleich eine grössere Menge herzustellen, da sie trocken und kühl aufbewahrt mehrere Wochen haltbar ist.

Zutaten:
500g Ghee oder Butter
500g Kichererbsenmehl fein, geröstet
2 EL Kokosraspel 
6-8 EL Nüsse grob gehackt (Mandeln, Cashew oder Pistazien) oder 6 EL Mandeln weiss, gerieben 
400- 450g Bio Puderzucker Naturata (oder Vollrohrzucker fein gemahlen oder selbst gemacht mit dem Mixer)
8-16 Kardamomsamen, gemörsert
8-16TL Zimt gemahlen
6-8TL Ingwer-, Galanga- oder Galgantpulver


Varianten
Rosen- oder Orangenblütenwasser, 1/8 TL Safranpulver, 1⁄4 TL Muskatpulver, Nelken, Chili, Vanille

Zubereitung:
Das Ghee in einer Pfanne auf kleiner Flamme schmelzen die Gewürze darin erwärmen, bis sie fein duften. Den (gesiebten) Zucker zugeben, Topf vom Feuer nehmen Kicherbsenmehl mit den Nüssen mischen, mit Holzspatel alles einrühren und alles gut mischen und leicht auskühlen lassen.
Lässt sich die Masse anfassen, kann man sie zu Bällchen formen oder direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech ausstreichen, darauf Pistazien oder andere Nüsse (gehackt) leicht in die warme Oberfläche eindrücken.

Ätherische Öle von Orange, Mandarine oder Zitrone (z.B. Tautropfen) beleben die Laddus angenehm. Sehr schön sehen auch frische Granatapfelsamen dazu aus.


Sonntag, 24. März 2013

☀ Sorgenfresserchen-Filz ☀


Sorgenfresserchen

für ruhige Bauchschmerz- und Sorgen- FREIE Nächte...



Teekannen-mäntelchen...

zum Abwarten und Teetrinken.






Montag, 18. März 2013

★ Planeten im Kochtopf ★ Montag




(Die Montagsspeise)
BROKKOLI-WILDREISPFANNE MIT CASHEWKERNEN


1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe (lässt sich wunderbar durch frischen Bärlauch ersetzen/ ergänzen)

ca. 60 g Cashewkerne
250 g Reismischung mit Wildreis Natur (z.Bsp.: von Rapunzel)
500 ml Wasser
1/2 EL Salatkräuter (getrocknet)
1 kleine Paprika
1 Brokkoli
1 EL Olivenöl
50 g saure Sahne
30 g geriebener Sbrinz/ Parmesan
Salz, Pfeffer, Paprika, Curry


Zwiebel und Knoblauch geschält, fein gewürfelt und im Olivenöl andünsten. Reis dazugeben, kurz mitdünsten sodann Wasser und Salatkräuter hinzugeben und bei geringer Hitze ca. 50 min. garen.
In der Zwischenzeit das Gemüse waschen, Paprika fein würfeln und Brokkoli in kleine Röschen teilen. Cashewkerne in wenig (100ml) Wasser geben. Gemüse mit Olivenöl andünsten, Cashewkerne im Wasser pürieren & zum Gemüse dazugeben und ca. 15 min. gar dünsten.
Gemüse und Reis vermischen. Abschließend saure Sahne und Sbrinz hinzufügen und mit Gewürzen abschmecken.

Donnerstag, 7. März 2013

❀ Natürliche Körperpflege ❀

Badesalz -selbst herstellen?

Was gibt es schöneres als ein entspannendes Vollbad – Die Seele baumeln lassen, einfach abschalten, an nichts denken und neue Energie tanken oder sogar das Lieblingsbuch lesen im herrlichen - warmen Nass?! Mit duftenden und gleichzeitig pflegenden Badesalzen wird jedes Bad zum puren Genuss. Badesalz selbst herstellen ist wirklich gar nicht schwer.
Badesalze eignen sich hervorragend dazu, die Zusammensetzung von natürlichen Mineralbädern oder heißen Quellen nachzuempfinden –das Privatspa in den eigenen vier Wänden also.

Was bewirkt Badesalz und wie kann ich es herstellen?
Badesalz verändert das molekulare Gleichgewicht des Wassers. Dies bewirkt, dass dem Körper weniger Salz durch die Haut entzogen wird und somit die Faltenbildung der Haut reduziert werden kann. 
Mit nur wenigen Zutaten und ein bisschen Kreativität kann man die herrlichsten Mischungen erzeugen. Liebevoll verpackt ist Badesalz außerdem eine wunderschöne Geschenkidee für jeden beliebigen Anlass. Mit etwas Phantasie lassen sich die wundervollsten Kreationen erschaffen…

Badesalz selbst herstellen – So geht es:
Um die traumhaften Färbungen zu erzeugen, solltest Du das Badesalz nur mit Speisefarbe (Dekorfarbe bei Backwaren) einfärben. Löse dazu einfach etwas Salz und Farbe in Wasser auf gebe nun dieses unter ständigem Rühren dem kristalinen Salz zu. Achte jedoch darauf, das das Salz nur angefeuchtet wird ohne komplett nass zu werden.
Am besten eignet sich hier das Tote-Meer-Salz, da es die Farbe schneller annimmt und man nicht so viel rühren muss. Um dem Ganzen noch einen optischen Feinschliff zu verpassen, kann man, getrocknete Kräuter, Blätter oder Blüten (Lavendel, Rosenblätter etc.) hinzufügen.  :)
Man kann das Salz aber auch in einen Glasbehälter geben und einige Tropfen flüssige LM-Farbe hinzufügen, den Behälter schliessen und käftig schütteln.
Das Badesalz färbt sich jetzt langsam und gleichmäßig ein. Dabei kann man ruhig mit unterschiedlichen Farben arbeiten, ja sogar die persönliche Lieblingsfarbe kreieren: aus rot + gelb wird orange, blau + rot ergibt lila und blau + gelb wird zu grün.
Das Salz nun im offenen Behälter trocknen lassen. Um dies zu beschleunigen, kann man auch den Backofen (50 ºC bis 55 ºC) zu Hilfe nehmen. Jetzt klebt das getrocknete Badesalz erstmal zusammen, aber keine Sorge, mit einer Gabel oder einem Löffel lässt es sich leicht wieder zerkleinern, oder aber man schüttelt es wieder kräftig.

Ein gutes Badesalz verlangt vor allem nach Kreativität:
Experimentiere nun etwas mit ätherischem Öl. Wähle einfach nach Farbgefühl und Aroma aus den vielen Sorten aus. Danach lass das Salz einige Tage in einem geschlossenen Behälter durchziehen, damit es das Aroma auch gut aufnehmen kann. Anschliessend das Badesalz in normale oder formschöne Glasbehälter abfüllen.
Besonders attraktiv fürs Auge ist es, wenn unterschiedliche Farbschichten im Glas zu sehen sind. Die getrockneten Blüten, Blätter oder Gewürze dürfen nachher ruhig mit ins Badewasser. Bevor das Wasser abgelassen wird sollten die Blüten aber wieder abgeschöpft werden, damit der Abfluss nicht verstopft wird.
Manche Düfte “beißen” sich jedoch gegenseitig. Erforsche also vorher die Verträglichkeit der Öl-Kräuter- oder Blütenmischung.
Folgende Öl-Kräutermischungen passen ganz hervorragend zusammen:
Rosenöl bzw. Rosenholzöl/Rosenblüten
Menthol/Ginkoblätter (Ginko ist relativ geruchsneutral)
Zitronenöl/Jasminblüten oder Calendula/Ringelblmumenblüten
Lavendelöl/Lavendelblüten


Eine besondere Form der Körperpflege ist das...
Natron Bad
Ein Natron Bad ist entsäuernd, wohltuend, entschlackend, durchblutungsfördernd und macht eine samtweiche Haut. Einfach 100 g Natron in ein Vollbad geben und auf zusätzliche Badezusätze verzichten. Durch das Natron wird der pH-Wert des Wassers erhöht.
Die Haut braucht nach dem Natron-Bad nicht eingecremt werden - sie fettet von allein schnell nach. Durch dieses Natron-Bad erhält man eine günstige basische Hautpflege.
Die über die Altersforschung berühmt gewordene Ärztin Dr. Olga Lepeschinskaja aus Russland bestätigte regelmäßigen Natron-Vollbädern eine verjüngende Wirkung. 

Aber Achtung: Man sollte nicht mehr als 2x pro Woche in Natron baden. 


Beliebiges Badesalz Rezept aus Meersalz:
450 g grobes Meersalz 
1-2 EL Blüten oder Kräuter (z.Bsp.: Lavendel, Rosenknospen/ blüten, Ringelblumen, Sonnenblumen-blütenblätter, Malve, Kornblumen, Rosmarin, Algen, Orangenschalen, Hagebutten, Kammillenblüten, Rosmarin, Thymian,...) 
20 Tr - 1 TL ätherisches ÖL (z.Bsp.: von Primavera)
ca. 1 TL Kieselsäure ( Rieselhilfe, damit das Badesalz nicht zu sehr zusammenklumpt) 
Alles zusammen in ein gut verschließbares Glas füllen, gut durchschütteln oder verrühren, fertig. 

Weitere mögliche Zusätze wären auch hier:
Lebensmittel-, Natur- farben (Flüssig/ Pulver), Tonerden ( rosa, grün, gelb,...) 
Milchpulver: Vollmilchpulver, Kaffeeweißer, Ziegenmilchpulver, Schafmilchpulver, uvm. 
Pflanzenöle: Mandelöl, Jojobaöl, Avokadoöl, Olivenöl, uvm. ca. 1- 2 EL 


Rosen-Badesalz 
Das Badesalz mit herrlichem Rosenduft ist ideal, um an kalten Abenden in der eigenen Wanne zu entspannen.

Die Zutaten:
500 g Totes Meer Salz
75 g Milchpulver
35 g Calendulaöl
Ätherische Öle mit Rosenduft
Rote Lebensmittelfarbe
Rosenblüten
Zu Beginn die ätherischen Öle, das Calendulaöl sowie die Lebensmittelfarbe in eine Schüssel geben, damit sich die Farbe und der Duft später besser im Salz verteilen können.
Zum Mischen mit dem Salz dann am besten alle Stoffe in eine Plastiktüte geben. Mit dem Salz beginnen und anschließend nach und nach das Calendualöl sowie die Farbe und den Duft. Zum Schluss kommt dann auch noch das Milchpulver hinzu. Anschließend noch eine beliebige Anzahl an (getrockneten) Rosenblüten beigeben.
Achte bitte darauf, dass die Tüte auch reissfest ist, und mische die einzelnen Zutaten nun sehr gut durch. Lass die Mischung etwa einen halben Tag ziehen und schüttle die Zutaten in diesem Zeitraum immer mal wieder gut durch.
Zum Einfüllen eigenen sich unter anderem kleinere Weckgläser oder Karaffen. Wichtig dabei ist, dass der Hals nicht zu eng ist, um das Badesalz später gut in das Bad einfüllen zu können.


Beruhigendes Lavendel Badesalz
Lavendel ist ein echter Klassiker, wenn es um die Herstellung von Naturkosmetik geht. Es besitzt nicht nur einen sehr angenehmen Duft, sondern wirkt auch besonders wohltuend und entspannend.

Die Zutaten:
300 g Totes Meersalz 300 g
15 g Kakaobutter
3 EL Lavendelblüten
1 EL Milchpulver
15 Tropfen Ätherisches Lavendelöl
Gib auch hier zunächst die einzelnen Zutaten außer dem Meersalz und den Lavendelblüten in eine Schüssel und mische diese gute durch. Anschließend wird das Meersalz mit den Duftstoffen vermischt. Zur richtigen Entfaltung des Duftes das Badesalz wieder einen halben Tag ziehen lassen und zwischendurch immer wieder durchmischen.